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Am 04. Juli 1946 war ein Teil so weit hergestellt, dass hier alte Menschen Heimat finden konnten. Der heilige Bischof Ulrich von Augsburg, Patron der benachbarten ehemaligen Winzinger Kirche, wurde Schutzpatron des Altenheims. Die erste Ausstattung erhielt es
durch eine Spende des Schweizer Roten Kreuzes.
1949 konnte der Rohbau des südlichen Eckhauses begonnen und bald vollendet werden. Das so erweiterte Heim bot dem Pfarrer
eine Wohnung in der Nähe der Kirche. Räume für die Pfarrseelsorge, eine Krankenpflegestation und auch eine Pfarrbücherei fanden
hier Aufnahme. Einige Zeit lebten auch Flüchtlingsfamilien aus den Ostgebieten in St. Ulrich.
1952 gab der Bischof von Speyer die Genehmigung für einen Erweiterungsbau, der aber erst 1956 eingeweiht werden konnte.
Anfang 1983 wurde die Kapazität des Hauses durch den Umbau der früheren Pfarrwohnung erweitert (nach Errichtung des Pfarrhauses
St. Josef). In dem ursprünglich bescheidenen und nicht als Altenheim konzipierten Gebäude übernahmen zunächst die Schwestern
vom Heiligen Paulus aus Herxheim die Leitung und Betreuung.
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